3 Gründe, warum du oft zu lange auf der Toilette sitzt

3 Gründe, warum du oft zu lange auf der Toilette sitzt

Autor: Pascal Lindner

Unter den meisten Menschen ist es gesellschaftlich durchaus akzeptiert, manchmal eine sogenannte “Sitzung” abzuhalten. Hierbei ist die Rede von einem Gang zur Toilette, der in nicht wenigen Fällen mehrere Minuten oder gerne mal eine viertel bis halbe Stunde dauern darf.

Was hier durch die Akzeptanz verschleiert wird ist, dass das weder normal noch gesund ist. Ich möchte in diesem Beitrag diesem weit verbreiteten Problem auf den Grund gehen und 3 Gründe nennen, warum du wahrscheinlich zu lange auf der Toilette sitzt und weshalb du du es vermeiden solltest

Grund #1: Deine Ernährung ist nicht optimal 

Was man wissen sollte und sich aus gesundheitlicher Sicht als Ziel setzen sollte: Ein „gesunder“ Stuhlgang hinterlässt kaum Spuren am After! Aber was heißt Spuren? Dazu komme ich später.

Die Fragen, die sich hier anschließen sind demnach:
Was ist ein gesunder Stuhlgang und wie bekomme ich diesen?

Die Ernährung spielt hier wohl die größte Rolle. Eine ausgewogene Ernährung, die genügend Nährstoffe, Vitamine und Mineralien enthält sollte immer das Ziel sein. Eine ausreichende Menge an Ballaststoffen hilft außerdem eine normale Darmtätigkeit und Abführung von Fäkalien in einem gesunden Tempo zu ermöglichen.

Sie sollten viel Gemüse, Obst und Vollkornprodukte mit reichlich Ballaststoffen essen. Achten Sie außerdem darauf, viel zu trinken – vorzugsweise Mineralwasser, Früchte- oder Kräutertee und am Besten mehrere Liter am Tag. Was für Sie noch viel wichtiger ist:

Es nicht nicht nur entscheidend, WAS Sie essen, sondern WIE Sie es kombinieren!

Alles hängt damit zusammen, wie Nahrungsmittel im Körper verdaut werden. Grundsätzlich hilft auch die Devise:
Je verarbeiteter ein Lebensmittel ist, umso weniger erkennt der Verdauungstrakt dieses als Lebensmittel, bzw. ist stärker damit beschäftigt die Nährstoffe aufzuspalten. Ein Apfel hat z.B. ein gesünderes Verhältnis von Nährstoffen, Wasser und Ballaststoffen als eine Scheibe Weizentoast.

Ein gestörter Verdauungsapparat führt in vielen Fällen zu den verschiedensten chronischen Krankheiten.
Nicht ohne Grund wird der Darm auch als “Anzeiger-Organ” bezeichnet und spätestens seit dem Bestseller “Darm mit Charme” von Giulia Enders ist den meisten Menschen die Bedeutung unseres Darms bewusst geworden.

Grund #2: Die richtige Position auf der Toilette

Sitzen Sie gerne auf der Toilette? Wenn ja, wie sitzen Sie?

Sie haben richtig gelesen. Es geht nicht darum OB man auf der Toilette hat, sondern WIE man auf ihr sitzt. Durch eine ungünstige Sitzposition lässt sich der Darm schwerer und unvollständiger entleeren. Dann kann das auch seinen Preis haben. Der Mensch ist nicht dafür ausgelegt, seinen Stuhlgang auf einer Toilette zu verrichten, weil der Beckenbodenmuskel abgeknickt wird und durch das Anspannen und Pressen Durchblutungsstörungen oder sogar Hämorrhoiden entstehen können.

Das was wir heute in den westlichen Ländern als Toilettenschüssel bezeichnen, ist im Prinzip ein ca. 150 Jahre andauerndes Experiment, das bislang wie wir alle wissen, eine große Verbreitung erfahren hat. Der Nachteil: Diese unnatürliche, wenn auch für die meisten äußerst bequeme Sitzposition während einer Darmentleerung führt dazu, dass der intraabdominelle Druck künstlich erhöht werden muss und zu gesundheitlichen Problemen führen kann.

Die ideale Haltung zur Darmentleerung ist die natürliche Hocksitzhaltung – dabei sollten die Oberschenkel zum Bauch hingebeugt sein. Auf diese Weise wird die Aufnahmekapazität der Bauchhöhle stark vermindert und der Druck im Bauch wird erhöht was die Entleerung begünstigt.

Grund #3: Du verschwendest Toilettenpapier

Der Stuhlgang wird nicht komplett entleert; folglich wischen Sie ohne Ende ab und es wird trotzdem nicht sauber. Dadurch entzünden sich der After sowie Schließmuskel sehr leicht. Dabei brennt es fürchterlich und Sie können nicht weiter wischen. Diese Stelle wird dicker und empfindlicher, bis irgendwann ein fühlbarer Knoten entsteht.

Auch wenn Sie dieses “Erlebnis” ggf. nur phasenweise erfahren, z.B. bei ungesunder Stuhlkonsistenz, zahlt es nicht auf ihre Gesundheit ein und es kann in andauernden “Phasen” zu Konsequenzen, wie der Entstehung von Hämorrhoiden kommen.

Um das zu verhindern, feuchten Sie das Toilettenpapier mit kaltem Wasser an und tupfen mit trockenem Klopapier wieder nach. Dadurch verhindern Sie ein ewiges Verschmieren und Reizen der sensiblen Analregion. Eine gereizte Analregion ist wiederum anfällig für Infektionen und Entzündungen, deshalb ist hier Vorsicht geboten.

Abgesehen von einem viel zu hohen Verbrauch von Toilettenpapier, was sowohl unsere Umwelt als auch den eigenen Geldbeutel belastet, kommen dann auch noch gesundheitliche Probleme hinzu.

WICHTIG: Reinigen Sie die Analregion immer nur mit klarem Wasser.

Auch wenn Seifen, Kosmetik und Feuchttücher hier oft von deren Herstellern als “die Lösung” angepriesen werden, sollte sie diese Möglichkeiten nicht in Betracht ziehen. Ähnlich wie bei der Haut von Neugeborenen ist die Haut eher mit Wasser und natürlichen Ölen zu schützen, als durch Reinigungslösungen zu reizen.

Eine dauerhafte Vernachlässigung dieser Tipps führt häufig zu Krankheiten, in nicht seltenen Fällen zu Hämorrhoiden. Diese Verwucherungen am Ende des Darms in der Analregion treten schleichend auf und können ein störendes, juckendes und vielleicht auch schmerzhaftes Problem werden.

Eine natürliche und gesunde Behandlungsmethode ohne Eingriff stellt die revolutionäre 2-1-H-Formel da, die bereits nach kurzer Zeit spürbare Besserung bringt. Finden Sie zunächst raus, ob Ihre Symptome wirklich Hämorrhoiden sind, indem Sie den Schnelltest machen: Hier geht es zum 3 Minuten Schnelltest!

 

Weitere Blogbeiträge:

 Made in Germany